Warum?

Eine größere Elefantenanlage für den Zoo Augsburg

Das gemeinsame Projekt des Freundeskreises und des Zoos

In den nächsten Jahren wird im Zoo Augsburg die bestehende Elefantenanlage um ein vielfaches erweitert. Eine größere Elefantenherde mit bis zu fünf Tieren soll zukünftig in einer modernen und artgerechten Anlage gehalten werden. Die Tiere werden dann in sogenannten geschütztem Kontakt gehalten, das bedeutet, dass die Pfleger nicht mehr den unmittelbaren Kontakt zu den Elefanten haben. Nach neuesten Erkenntnissen werden hierdurch die natürlichen Sozialstrukturen einer Elefantenherde gefördert. Auch das Unfallrisiko für die Pfleger wird hierdurch minimiert.
Die Anlage soll dabei auch ein wesentlicher Bestandteil des geplanten Umweltbildungszentrums der Stadt Augsburg werden, welches in der Nähe des Zoos und Botanischen Garten Synergien für beide Einrichtungen bringen wird.

Momentan hält der Zoo zwei betagte Asiatische Elefantendamen. „Targa“ ist mit ihren 63 Jahren der älteste Elefant in ganz Deutschland und gehört zu den ältesten Elefanten in menschlicher Obhut weltweit. Auch „Burma“, ist mit ungefähr 48 Jahren bereits eine ältere Dame.
Ihre letzten Jahre sollen die beiden Elefantendamen in aller Ruhe bei uns in ihrer gewohnten Umgebung verbringen. Damit die beiden aber nicht die letzten Elefanten in Augsburg werden und wir auch weiterhin diese beeindruckenden Tiere hier halten können, brauchen wir eine größere Anlage nach modernen Richtlinien.

Burma

Targa

Die geplante Anlage

Geplant ist ein neues Haus mit einer etwa 5.000 qm großen Freianlage auf dem Gelände der ehemaligen Bison- und Barasingha-Anlage. Im Haus mit einer Gesamtfläche von 1.500 qm wird den Elefanten eine Freilauffläche von 600 qm, zzgl. vier Boxen mit einer Größe zwischen 50 und 60 qm zur Verfügung stehen. Sowohl im Innenraum, als auch in der Außenanlage wird es ein großzügiges Badebecken mit angemessener Tiefe geben.
Die aktuelle Elefantenanlage bleibt im Verlauf des Neubauvorhabens unberührt, und so können Targa und Burma weiterhin ungestört in ihrer vertrauten Umgebung bleiben. Sobald der Neubau fertig ist, können die beiden sich dann das neue Haus in Ruhe anschauen und entscheiden, wo sie sich lieber aufhalten.
Zu einem späteren Zeitpunkt soll der derzeitige Elefantenstall zum Bullenstall mit eigener Außenanlage umfunktioniert werden.
Um verantwortlich für unsere alten Damen „Targa“ und „Burma“ zu handeln, die beide inzwischen fast 30 Jahre in Augsburg leben, muss dieses Bauvorhaben zeitnah umgesetzt werden. Denn angesichts des fortgeschrittenen Alters von „Targa“ (und trotz ihres derzeitigen guten Gesundheitszustandes) ist eine zügige Realisierung erforderlich.

Umweltbildung

Zoos sind seit Jahren erfolgreiche Motivatoren für eine starke Mensch-Tierbeziehung und agieren als Botschafter und PR-Agentur für die Tierwelt und die Natur.
So hat sich auch der Zoo Augsburg zum Ziel gesetzt, ein Kompetenzzentrum für Naturschutz im Rahmen der Welt-Zoo-Naturschutzstrategie (WAZA) zu werden.

Diese Strategieausrichtung wird auch durch den Träger und Hauptgesellschafter des Zoos, die Stadt Augsburg unterstützt. Mittelfristiges Ziel der Stadt Augsburg ist dabei die Realisierung eines Umweltkompetenzzentrums, welches als wesentliche Bestandteile (neben dem in naher Zukunft realisierten Bau des Umweltbildungszentrums) den Zoo Augsburg und den benachbarten Botanischen Garten der Stadt Augsburg umfassen wird.

Bereits seit mehreren Jahren unterstützt der Zoo mit seinem Fonds für Natur- und Artenschutz entsprechende in-situ-Projekte zur Forschung und zum Artenschutz vor Ort in den natürlichen Lebensräumen der Tiere. Nach Errichtung der neuen Elefantenanlage wird neben den Breitmaulnashörnern in Uganda im Rahmen des Fonds ein Naturschutzprojekt für Asiatische Elefanten unterstützt werden.

Die Elefanten in der dieser Anlage werden dabei als Botschafter für ihre Artgenossen in freier Wildbahn stehen.

Unser Ziel ist es, den Besuchern anhand der Elefanten anschaulich deren Biologie, deren Nutzen, die Bedrohung und die erforderlichen Schutzmaßnahmen näher zu bringen. Darüber hinaus soll mit Tafeln, Führungen, Ausstellungen und auch interaktiven Elementen den Besuchern ein Wissen zur Verfügung gestellt werden, mit dem sie ihr Konsumverhalten hinterfragen und Handlungskompetenz entwickeln.
Die größten lebenden Landtiere der Welt werden dabei zu eindrucksvollen Botschaftern für die zu vermittelnden Wissensinhalte, denn ….

Zuallerletzt werden wir nur schützen, was wir lieben,
wir werden nur lieben, was wir kennen
und wir werden nur kennen, was man uns beigebracht hat.
(Baba Dioum)

Wir brauchen Ihre Hilfe!
Die Kosten für die neue Elefantenanlage sind hoch. Sie betragen 6 Millionen Euro.

Der Zoo Augsburg und der Freundeskreis des Augsburger Zoos werden dieses Projekt gemeinsam anpacken. Durch eingeworbene Spenden, Sponsorengelder und selbst erwirtschaftetes Kapital soll in den nächsten zwei Jahren eine Summe von zwei Millionen Euro erreicht werden. Inzwischen hat die  Stadt Augsburg hat dem Zoo zudem zwei Millionen Euro als Investitionshilfe zugesagt, über den Restbetrag soll ein Kredit aufgenommen werden.

Helfen Sie mit diesen Betrag zusammen zu bekommen und spenden Sie für die neue Elefantenanlage!

Helfen Sie mit. Bauen Sie mit uns ein Haus für die Elefanten. Spenden Sie jetzt.

Jeder gespendete Euro kommt zu 100% der Anlage zu gute. Helfen Sie mit, damit die größten heute noch lebenden Landsäugetiere der Erde weiter im Augsburger Zoo zu sehen sind.